Vegane Eiweißshakes – Infos, Tests und Kaufberatung

Vegane Eiweißshakes als Nahrungsergänzungsmittel. Das Ziel dieser Seite vegane-eiweissshakes.de ist es, dir bei der Suche nach dem richtigen veganen Eiweißpulver zu helfen. Der Markt bietet eine schier endlose Auswahl an verschiedenen veganen Eiweißshakes, sodass man sehr schnell den Überblick verliert. Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr genau, wie schwierig es ist, das passende Proteinpulver zu finden.

Warum vegane Eiweißpulver?

Eiweiß (auch Proteine genannt) sind die Bausteine unseres Körpers. Die Proteine bestehen aus Vegane Eiweißshakes-Eiweißshake-proteinshakeverschiedenen Aminosäuren, von denen einige “essentiell” sind und sie sind neben den Fetten und Kohlenhydraten ein weiterer wichtiger Energielieferant für unseren Körper. “Essentiell” bedeutet, dass der Körper sie nicht selbst herstellen kann und diese mit der Nahrung zugeführt werden.

Die Proteine sind unter anderem für folgende Funktionen im Körper zuständig:

Transport von Sauerstoff und Fette
Immunsystem
Übertragung von Nervenimpulsen
Zellaufbau von Muskeln, Knochen, Haut, etc.
Aufbau von Enzymen und Hormonen.
Aufbau von Antikörpern, Gerinnungsfaktoren etc.

Vegane Eiweißshakes aus unterschiedlichen Quellen

Vegane Eiweißshakes gibt es aus verschiedenen Rohstoffen, so dass man auch bei einer Unverträglichkeit oder bei einer Allergie eine Alternative findet.

Soja

Sojaprotein ist oft die erste Wahl für alle Vegetarier und Veganer. Sojaprotein

Sojabohne
Sojabohnen

ist ein pflanzliches Protein, welches aus der Sojapflanze beziehungsweise der Sojabohne gewonnen wird. Mit einer biologischen Wertigkeit von rund 85 hat das Sojaprotein ein fast perfektes Aminosäurenprofil. Es enthält alle acht essenziellen Aminosäuren, die der menschliche Organismus nicht selbst synthetisieren kann.

Sojaproteinpulver hat einen sehr niedrigen Fett- und Kohlenhydratanteil und ist zudem gut verträglich. Sojaproteinshakes werden dementsprechend genau wie Whey Protein entweder direkt nach dem Training oder früh morgens eingenommen.

Reis

Das Reisprotein besteht aus gentechnikfreiem Naturreis und der Proteingehalt liegt bei ca. 80%. Das pflanzliche Reisprotein enthält 18 Aminosäuren – inklusive aller für den Menschen essentiellen Aminosäuren. Das Fermentationsverfahren sorgt für eine leichte Verwertbarkeit des Proteins und ist so ideal für Menschen mit einem geschwächten Verdauungssystem.

Hier findest du weitere Informationen zum Thema Reisprotein.

Hanf
Hanfprotein wird aus der Hanfpflanze gewonnen und wird industriell hergestellt. Dadurch hat das Hanfprotein nur eine kleine und unbedeutende Menge (<1%) des Tetrahydrocannabinol (THC). Psychoaktive Wirkungen treten nicht ein. Hanfprotein ist glutenfrei und von daher sehr gut für eine glutenfreie Ernährung geeignet. Zugleich ist es ein sehr guter Lieferant von Protein mit allen essentiellen Aminosäuren in einem Verhältnis, das dem der “kompletten” Proteinlieferanten wie Fleisch, Milch und Ei gleicht.
Erbsen

Das aus gelben Erbsen (Schälerbsen) gewonnene vegane Protein hat eine biologische Wertigkeit von ca. 54. Erbsenprotein enthält zudem mit 8,7% eine große Menge an Arginin und ist reich an der essenziellen Aminosäure “Lysin” und der nicht-essenziellen Aminosäure Glutamin. Kombiniert man Erbsenprotein mit Reisprotein (etwa 30:70), so erhält man eine starke biologische Wertigkeit.

Beide Proteine ergänzen sich perfekt, da das Reisprotein die Aminosäuren Cystein und Methionin enthält. Das Aminosäureprofil beider Proteine ist deshalb so annähernd vollständig wie das des bekannten Molkeproteins.

Lupine
Süßlupinenmehl gilt als hochwertige pflanzliche Eiweißquelle. Das Mehl wird aus den Samen der weißen Lupine gewonnen. Die Lupinensamen ähneln in ihrer Zusammensetzung den Sojabohnen. Mit einem Anteil von 36 bis ca. 48 Prozent gelten sie als sehr eiweißreich. Das Lupinen-Eiweiß ist besonders hochwertig, da alle unentbehrlichen Aminosäuren enthalten sind – inklusive Lysin.

Optimal für Kraftsportler

Speziell die Kraftsportler unter uns haben einen etwas erhöhten Eiweißbedarf (laut Studie rund 2g pro Kg Körpergewicht) und schaffen es nicht immer, mit der zugeführten vegetarischen und veganen Ernährung, den Bedarf zu decken. Hier kann man mit leckeren vegane Eiweißshakes nachhelfen.

Vegane Eiweißshakes haben den ungemeinen Vorteil, dass sie schnell und auch lange sättigen, und das alles ohne Fett und Kohlenhydrate. So kann man bei Heißhunger anstatt zu etwas Süßem auch zu einem veganen Proteinshake greifen.

BildVegiFEEL Vegan Protein SchokoVegan BlendPROFUEL Plantein Erbse Vanilla 
HerstellerVegiFEELMyproteinProFuel
ProteinartMehrkomponentenMehrkomponentenErbsenprotein
Proteingehalt
(pro 30g)
22,5g22,6g24g
Inhalt500g1000g1000g
Preis22,20€17,09€26,95€
Platzierung1. Platz (Testsieger)2. Platz3. Platz
AngebotZum Angebot*Zum Angebot*Zum Angebot*

Biologische Wertigkeit (BW)

Mit der Biologischen Wertigkeit (BW) wird die Qualität von Proteinen in Lebensmitteln eingestuft. Sie gilt als Maß dafür, wie viel eines aufgenommenen Nahrungsproteins in körpereigenes Protein umgewandelt werden kann. Je höher die biologische Wertigkeit der aufgenommenen Proteine ist, desto weniger Protein muss zugeführt werden, um eine ausgeglichene Proteinbilanz zu erreichen. Hier findest Du mehr Informationen über die biologische Wertigkeit.

So teste ich

Vegane Eiweißshakes werden von mir immer mal wieder getestet. Folgende Kriterien werden dabei beachtet:

Geschmack
Löslichkeit
Zusammensetzung
Proteingehalt
Preis- / Leistungsverhältnis

Ein gutes veganes Proteinpulver weiß im Test nicht nur geschmacklich zu überzeugen und mit bester Löslichkeit aufzufallen. Ebenso wichtig ist die Zusammensetzung selbst. Die getesteten Eiweißshakes werden von mir alle mit Wasser gemixt. Die Löslichkeit in einem Milchersatzprodukt kann von daher nicht angegeben werden. Des Weiteren ist der Proteingehalt eine entscheidende Rolle: Je höher die Angabe des Proteingehalts auf der Packung desto besser ist es in den meisten Fällen. Zu guter letzt schauen wir als Gesamtpaket auf das Preis-/ Leistungsverhältnis der jeweiligen Produkte.