Warum du pflanzliches Eiweiß bevorzugen solltest!

Warum du pflanzliches Eiweiss bevorzugen solltest!

Viele der bekannten, herkömmlichen Proteinpulver, enthalten Unmengen an künstlicher Zusätze.  Ein gesundheitsbewusster Mensch versucht gerne auf diese „Zusätze“ zu verzichten.

Zu den Zusätzen zählen unter anderem: Emulgatoren, künstliche Aromen, synthetische Süssstoffe und  künstliche Farbstoffe. Das reicht aber meistens noch nicht, denn hinzu kommt noch die stark industrielle Verarbeitung der einzelnen Produkte, sodass es mit einem Naturprodukt nicht mehr viel zu tun hat. Sportliche Veganer verzichten zudem gänzlich auf tierische Proteine und greifen gerne auf pflanzliches Eiweiß in Form von Nahrungsergänzung zurück.

Pflanzliches Eiweiß ist meist ohne Zusätze

Pflanzliches Eiweiß hat meistens die Eigenschaften, dass es gentechnikfrei, hypoallergen und naturbelassen ist. So kann unser Körper die pflanzlichen Proteine optimal aufnehmen und verwerten. Es bleiben also keine schädlichen Stoffe zurück, welche die Organe belasten können.

Vor allem bei Sojaproteinprodukten sollte man besonders auf die Qualität und die Herkunft achten. Die meistens stark verarbeiteten Sojabohnen können im schlimmsten Fall allergische Reaktionen hervorrufen. Das Reisprotein wird meist aus Vollwert-Naturreis gewonnen und ist hypoallergen und gentechnikfrei. Unser Körper kann es also fast Vollständig verwerten.

In Erbsenprotein sind alle acht essentiellen Aminosäuren enthalten.  Sie haben einen hohen Anteil verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA), die für Muskelregeneration und Muskelaufbau wichtig sind.

Hanf hingegen hat zwar einen geringen Proteingehalt wie z.b. Soja, bietet aber ein vollständiges Aminosäureprofil – und das auch noch in höchst bioverfügbarer Qualität. Das Hanfprotein liefert also nicht nur ein optimales Aminosäureprofil (Mischungsverhältnis der essentiellen Aminosäuren zueinander), sondern stellt diese Aminosäuren in einer ganz besonderen Proteinform zur Verfügung.

Die Vorteile von pflanzlichem Eiweiß

pflanzliche Protein-Lieferanten sind im Gegensatz zu den tierischen Protein-Quellen cholesterinfrei
enthalten mehr ein- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren
sind reich an Ballaststoffe, die lange sättigen und die Verdauung fördern
pflanzliches Eiweiß enthält keine Purine
enthalten sekundären Pflanzenstoffen, die unter anderem das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie eines Typ-2-Diabetes senken können

 

4 Gedanken zu „Warum du pflanzliches Eiweiß bevorzugen solltest!

  1. Hallo,
    eine Frage, wenn man die normalen Shakes also Whey etc. normal verträgt macht es dann trotzdem Sinn auf veganer Shakes auszuweichen oder macht man seinen Körper empfindlicher? Oder kann ich nach dem Training Reisprotein und abends vor dem Schlafen einen reinen Casein Shake ergänzen?
    Danke!

    1. Hallo Seppo :),
      also das man seinen Körper dann „empfindlicher“ macht hab ich noch nicht gehört. Wenn du kein Vegetarier bzw. Veganer bist und die normalen Whey-Proteine verträgst, kannst du die natürlich weiterhin nehmen. Klar, kombinieren kannst du ebenfalls..Reisprotein direkt nach dem Training und Abends ein langsam verdauliches Protein.
      LG

  2. Guten Tag,

    ich habe mal meine Kritieren für ein ideales veganes Proteinpulver zusammengefasst:

    Das Protein/die Zutaten sollte(n) …. sein:
    -regional (Europa)
    -aus nachhaltigem/ökologischem Landbau
    -schadstoffarm
    -ohne problematischen Chemikalien bzw. unter hohen Standards verarbeitet worden
    -hochproteinreich (>80%) und von einer hohen Wertigkeit
    -mindestens von gewöhnungsbedürftigem Geschmack (ähnlich wie das MyProtein Vegan Blend)
    (-finanziell tragbar)

    Diesen Kriterien versuche ich recht nahe zu kommen, dies scheint nur möglich, wenn man sich das Pulver selbst mischt. Ich plane ein Pulver aus einer Hülsenfrucht (Erbsen) und einem Getreide (Reis), wobei sich die Frage stellt, wie sichs beim Reis mit dem Schadstoffgehalt (Arsen) verhält. In nächster Zeit werde ich verschiedene Unternehmen, die Bio-Reis- und Erbsenproteinpulver vertreiben (Maskelmän, Piowald, Erdschwalbe etc.), anschreiben und nach der Herkunft, Herstellungsprozess und -ort sowie Schadstoffgehalt fragen.
    Mal sehen, wies ausgeht. Irgendwelche Anmerkung, Tipps oä.?

    1. Hallo Lennard,

      die Kriterien die du aufgestellt hast, sind sehr interessant. Ich sehe bei den Kriterien allerdings bei den zwei letzten Punkten genau das Problem. Gute (und vor allem wenige) Zutaten aus ökologischem Anbau mit einigermaßen guten Geschmack und nicht zu teuer ;)!

      Ansonsten sehe ich es genau wie du :)! Es wäre wünschenswert, wenn es zukünftig mehr vegane Mehrkomponenten-Bio-Proteinpulver gibt (idealerweise aus Erbsen- und Reis).

      Mich würde es freuen, wenn du uns an den Antworten der Hersteller dran teilhaben lässt :)!

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